Dienstag, Oktober 03, 2006

Evangelikale - "Jesus Camp"

Ein neuer Dokumentarfilm von Heidi Ewing und Rachel Grady ("Jesus Camp") bewegt sich auf den Spuren evangelikaler Organisationen in den USA, die in ihren äußerst erfolgreichen Rekrutierungsbemühungen nicht nur durch christlich-fundamentalistische Indoktrination, sondern auch durch zunehmende Militanz und die Vorbereitung auf kommende bewaffnete Religionskriege auffallen.
Erstaunlich sei an den neuen charismatischen Jugendbewegungen vor allem ihre "subkulturelle Variationsbreite", so Marcus Hammerschmitt in einem Artikel auf Telepolis, d.h. die Existenz einer Art "Spiegelwelt", in der jede jugendliche Subkultur in christlich-charismatischer Variante noch einmal wiederkehrt. Skater und Punks, die sich zu Jesus bekennen. Hammerschmitt spricht in diesem Zusammenhang von einer "popkulturellen Dschihadisierung des Christentums" und warnt, dass fundamentalchristliche Ferienlager und professionell aufgezogene Massenevents auch hier zu Lande keine Seltenheit mehr seien.

-martin- >> Diskussion

Deutschland: Tag der offenen Moschee 2006

Köln (Deutschland), 03.10.2006 – Zum zehnten Mal findet heute in Deutschland der „Tag der offenen Moschee“ (TOM) statt. Im ganzen Land öffnen über 1.000 Moscheen verschiedener Verbände (DITIB, Islamrat, VIKZ, ZMD) ihre Tore für über 100.000 Besucher. Der Aktionstag wurde 1997 ins Leben gerufen. „Dieser Tag alleine reicht nicht aus, um mit unseren Nachbarn und Interessierten in Kontakt zu treten. Doch diese Aktion trägt dazu bei, dass Muslime ein Zeichen der Solidarität zu ihrer deutschen Gesellschaft setzen und auch gemeinsam bundesweit für Offenheit und Friedfertigkeit werben“, heißt es in der Pressemitteilung des Zentralrats der Muslime in Deutschland. +wikipedia+

Mittwoch, Juli 27, 2005

Todesfall nach verweigerter Bluttransfusion

Landau an der Isar (Deutschland), 27.07.2005 – In Landau ist eine 33-jährige Frau bei der Geburt ihres Kindes verstorben. Sie ist verblutet, weil sie aufgrund einer schriftlich niedergelegten Patientenverfügung eine Bluttransfusion verwehrt hatte. Die Frau gehörte den Zeugen Jehovas an, die aufgrund ihres religiösen Verständnisses bestimmte medizinische Behandlungen ablehnt.

Aus medizinischer Sicht wäre der Tod der Frau vermeidbar gewesen. Zwei oder drei Blutkonserven hätten ausgereicht um das Leben der Frau zu retten. Die Ärzte und Krankenschwestern waren jedoch verpflichtet, den Willen der Frau zu respektieren. Sie mussten tatenlos das Sterben der Frau mit ansehen. Die emotionale Belastung für das Krankenhauspersonal war hoch und wird psychologische Nachsorge nötig machen.

Auf dem Totenschein wurde eine nichtnatürliche Todesursache angegeben. Dies bedeutet automatisch die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens durch die zuständige Staatsanwaltschaft Landshut. Die Frau wurde inzwischen obduziert. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass kein Fremdverschulden vorliegt. Der amtshabende Oberstaatsanwalt Alfons Obermeier hat dem Krankenhauspersonal trotz aller widrigen Umstände vorbildliches Verhalten attestiert. +wikinews+

Donnerstag, April 21, 2005

Papst Benedikt XVI.

Wäre die Burschenschaft im Vatikan mit Kakteen anstelle von Menschen befasst, wäre meine Haltung den Päpsten gegenüber liberaler.

Aber so ist es nicht und darum sollte sich niemand nehmen lassen, der politischen Höhe des Pontifikats entsprechend hohe Erwartungen an Joseph Ratzinger - nun Benedikt XVI. - zu artikulieren. >> Fortsetzung

Sonntag, April 03, 2005

Der Papst ist tot

Am gestrigen Samstag verstarb Papst Paul Johannes II., dem wir unseren tiefen Respekt zollen.

>> Nachruf und Diskussion

Montag, November 22, 2004

Huber Hoffnungslos

EKD-Chef Bischof Wolfgang Huber verlangt von seinen Muslim-Brüdern, dass sie künftig das Wort Mohammeds in deutscher Sprache an den Mann bringen.

Huber-Zitat: "Es wäre im Interesse der Moscheegemeinden, wenn sie sagen würden, wir haben nichts zu verstecken, wir können, was wir predigen, öffentlich vertreten."

Möglicherweise hält es Huber auch für fairer, wenn die Thora künftig nicht mehr in hebräischer Sprache vor ihren Gemeindemitgliedern versteckt würde.

In beiden Fällen wären seine Forderungen nicht gänzlich von der Hand zu weisen, denn sicherlich würden die Gläubigen nicht gleich ihren Religionen abtrünnig werden, wenn sie in der Amtssprache vorgetragen wären, aber dennoch befremdlich, dass sich der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche als Reformator anderer Religionen versteht.

Dass die Muslime und Juden ihre Liturgien in den Sprachen ihrer Religionsstifter künden, um ihnen Respekt zu zollen, kommt Huber offenbar nicht in den Sinn - und vor seinem Vorstoß jemanden zu fragen, sicherlich auch nicht.

Herrn Huber sollte verziehen sein, denn er weiß möglicherweise nicht, was er tut. Weiß er es aber, dann sollte man ihm frühzeitig deutlich machen, dass Muslime seine Anregung auch als verkappte Unterstellung auffassen könnten, sie würden etwas "verstecken".

Danke Herr Huber!!! Ich bin mal wieder begeistert von Ihnen, denn genau in diesen Tagen brauchen die Schafe solche Wegweisung in Sachen Islam und Hirten von Ihrem Schlage.

Grüße von Sven

ps: Huber exkommunzieren? Geht nicht, weil er kein Katholik ist - und sollte ohnehin nicht sein, denn in allen Glaubensfragen sollte Chance zur Besserung sein